Erfolgreicher Stadtspaziergang

Am letzten Freitag, den 26. Februar, haben wir mit unserem Stadtspaziergang ein deutliches Zeichen gesetzt. Vielen Autofahrern wurde hoffentlich klar, was zusätzlicher Verkehr durch das Neubaugebiet Bonames-Ost / Am Eschbachtal für sie bedeuten wird: Stau. Im folgenden ein paar Impressionen dazu.

Transparente und Handzettel informieren die Autofahrer

Transparente und Handzettel informieren die Autofahrer

Der obere Kalbacher Weg

Der obere Kalbacher Weg

Stau auch im Niddatal

Stau auch im Niddatal

Wir machen weiter!

Wir machen weiter!

Aktueller Newsletter mit wichtigen Terminen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

auch im neuen Jahr werden wir noch einiges mit dem geplanten Neubaugebiet „Am Eschbachtal“ zu tun bekommen. Und wenn die Stadtverwaltung an diesem Thema dranbleibt, sollten wir es erst recht tun und nicht nachlassen.

Vermutlich um ihre Absichten zu unterstreichen, hat die Stadt eine eigene Webseite für das Baugebiet eingerichtet: http://baugebiet-am-eschbachtal.de. Dort kann man die wichtigsten Unterlagen einsehen und auch die Zeitplanung der Verwaltung.

Ganz aktuell gibt es im Planungsausschuss und dem Ortsbeirat 10 Beratungen und ergänzende Anträge zum Neubaugebiet. Wir sollten in möglichst großer Anzahl erscheinen und zeigen, dass wir wachsam sind. Eine sehr gute Gelegenheit bietet sich am nächsten Dienstag, wenn der für uns zuständige Ortsbeirat 10 in Bonames im Haus Nidda tagt. Leisten wir ihm Gesellschaft! Außerdem kann man sich vor der Wahl noch einmal informieren, welche Partei und welcher Politiker welche Meinung vertreten.

Um den Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung nochmals vor Augen zu führen, wie sich der zusätzliche Verkehr auswirken wird, wollen wir am 26. Februar erneut einen „Bonameser Stadtspaziergang“ machen. Dazu treffen wir uns um 17:00 Uhr auf dem Marktplatz (Am Wendelsgarten). Je mehr zum Spaziergang kommen, umso besser!!

Hier der Überblick der kommenden Termine:

Planungsausschuss, am 15. Februar 2016, 17:00 Uhr, Rathaus-Südbau, Bethmannstraße 3, 3. Obergeschoss, Sitzungssaal 307
Stammtisch, am 15. Februar 2016, 19:30 Uhr, Gaststätte Metem, Harheimer Weg 59
Ortsbeirat 10, am 16. Februar 2016, 19:30 Uhr, SAALBAU Nidda, Harheimer Weg 18 – 24, Großer Saal
Bonameser Stadtspaziergang, am 26. Februar 2016, 17:00 Uhr, Marktplatz (Am Wendelsgarten)

Die Tagesordnungen und Protokolle aller städtischen Gremien kann man sehr gut im Internet nachlesen: http://www.stvv.frankfurt.de/parlis2/parlis.html

Wer die Möglichkeit hat, an gut sichtbarer Stelle ein Plakat (DinA3/DinA4 oder noch größer) aufzuhängen, kann sich gerne bei der BI melden (Mail-Adresse orga@liebenswertesbonames.de).

Viele Grüße

Bürgerinitiative L(i)ebenswertes Bonames

ZEIT: Flüchtlinge brauchen keinen Neubau!

In der Zeit gibt es einen interessanten Artikel über das Thema Flüchtlinge und Neubau:

Der Andrang der Flüchtlinge ist schon dramatisch genug, da sollte es sich verbieten, dies für Lobbyismus auszunutzen. Doch danach klingt eine kürzlich veröffentlichte Meldung des Pestel-Instituts aus Hannover: Hatte man bislang angenommen, es müssten 250.000 neue Wohnungen pro Jahr gebaut werden, brauchten wir nun dringend 400.000 jährlich, heißt es in einer Studie.

Hier gibt es den kompletten Artikel.

Teures Quartier geplant // Die Grünen getrieben vom Klimawandel (Grüne)

Das haut dem Fass den Boden raus!
Das freie und bereits versiegelte Gelände, auf dem der gesprengte AFE Turm stand, das der städtischen Wohnbaugesellschaft ABG gehörte, wird nicht für Wohnraumbebauung, sondern für weitere Büros und ein Hotel an einen Investor verkauft!
Es ist in der jetzigen Diskussion um Wohnraumschaffung ein Schlag ins Gesicht, wenn die Stadt ein Filetstück mitten in der Stadt nicht mit bezahlbaren Wohnungen bebaut und z.B. ein „Leuchturmprojekt,“ wie z.B. ein Mehrgenerationenhaus plant, sondern dieses Grundstück erneut den Investoren zuschustert für ein 4-Sterne-Hotel, Luxuswohnungen und Edelappartements. Weiterlesen

100 ist in Harheim mehr als 1580?!

Leserbrief, abgedruckt am 5.1.2016, in der Frankfurter Rundschau
Zu „Schwierige Neubaupläne“ FR 22.12.2015

Es ist schon bemerkenswert, wie im Ortsbeirat 14 (Harheim) über mögliche Bauprojekte rund um Harheim diskutiert wird. Ortsvorsteher Helmut Seuffert berichtet, viele Harheimer machten sich Sorgen, weil sich durch geplante 100 zusätzliche Wohnungen auf einem ehemaligen Gewerbegebiet „unglaublich viel Verkehr entwickeln“ werde. Die Bebauung des Pfingstbergs mit Wohnungen lehnen CDU und Grüne in Harheim ab, weil so kein „organisches Wachstum“ möglich sei und neue Baugebiete „ins Ortsbild eingegliedert“ werden müssten (CDU) und weil man wegen des Klimawandels „Grünflächen nicht zubetonieren“ (Grüne) dürfe.

Doch genau darauf haben sich CDU und Grüne in Harheim geeinigt, Weiterlesen

Hitzestress sogar in Bonames

KLIMAPvorschau_hitzestressLANATLAS WEIST AUF STEIGENDEN HITZESTRESS IN BONAMES HIN

Wiba und Heide haben eine schöne Zusammenfassung der Klimaveränderungen in Frankfurt erstellt. Dieser Flyer wurde schon am Weihnachtsmarkt in Bonames verteilt und hat dort doch schon viel Aufmerksamkeit erzeugt. Auch hier merkt man mal wieder, das die Ablehnung des Baugebietes nicht nur ein „NIMBY“ (Sankt Florians Prinzip) Phänomän ist, sondern die Auswirkungen des Bauens im Frankfurter Norden negative Auswirkungen auf die ganze Stadt Frankfurt haben wird. Viel Spaß beim lesen:

Klimaplanatlas_Bonames

Resolution der Bonameser Bürger zu den neuen Plänen von Olaf Cunitz

Bei der Präsentation der neuen Pläne für das Baugebiet Bonames-Ost/Am Eschbachtal im Planungsausschuss des Frankfurter Römers konnte wohl der Eindruck entstehen, der neue Plan der Stadt mit 1580 Wohneinheiten und einem Gymnasium sei in den „Planungsgesprächen“ mit Vertretern der Bonameser BürgerInnen im Konsens verabschiedet worden. Tatsächlich haben jedoch dem Plan lediglich die Ortsvorsteher Robert Lange (CDU) und Helmut Seuffert (Grüne) zugestimmt.

Die BI L(i)ebenswertes Bonames hat jetzt auf einer Vollversammlung den Anfang Oktober 2015 vorgelegten Entwurf für das Baugebiet Bonames-Ost/Am Eschbachtal ausführlich diskutiert. Trotz einiger positiver Änderungen im Vergleich zum 2013 vorgelegten Entwurf hat die Vollversammlung auch die veränderte Planung für das Baugebiet verworfen, mit folgender Begründung:

  • Die zuletzt vorgeschlagene verdichtete Bebauung mit 1580 Wohneinheiten wird den Verkehr im Ortskern von Bonames nicht ent- sondern zusätzlich belasten. Der Verkehr in der schon jetzt überlasteten Berner Straße wird regelmäßig im Stau enden. Die vorgeschlagene Bebauung führt zu einem täglichen Verkehrsinfarkt. Die Aufnahmekapazität des öffentlichen Nahverkehrs wurde nicht schlüssig dargelegt. Der Verkehr durch den alten Ortskern von Bonames Richtung Preungesheim erreicht jetzt schon in der Rushhour seine Grenzen. Auch die Belastung durch Freizeitaktivitäten auf dem Gelände des Tower-Cafes  – besonders an Sonn- und Feiertagen – wird von den Anwohnern als unerträglich bezeichnet. Zudem fahren schwere LKW auf den kleinen Straßen durch das Wohngebiet einen großen Nahrungsmittelhersteller am Ortsrand an.
  • Die Stadtverordneten und zuletzt einstimmig die drei Ortsbeiräte von Nieder-Eschbach, Harheim und Bonames hatten eine Obergrenze für die Zahl der Wohneinheiten (1360) festgelegt, die die neue Planung deutlich überschreitet. Deren Argumentation, dass Bonames mehr Zuzug nicht verkraftet, ist zuzustimmen.
  • Solange es kein schlüssiges Konzept für die Nutzung von Millionen ungenutzter Quadratmeter Büroraum und ungenutzter Gewerbegebiete auf der Gemarkung Frankfurts gibt, ist die Zerstörung von Gärten und Grünflächen sowie die Neuversieglung wertvoller Ackerböden nicht zu verantworten.
  • Die ökologischen Auswirkungen des geplanten Baugebiets sind nicht verlässlich untersucht worden.
  • Das Baugebiet stört die nächtliche Kaltluftzufuhr für das Frankfurter Stadtgebiet, insbesondere für die Stadtteile Eschersheim und Heddernheim erheblich. Ein großes Gebiet, in dem jetzt Kaltluft entsteht, würde versiegelt. Der BUND und andere Naturschutzverbände geben dies zu bedenken und lehnen das Baugebiet ab. Geschützte Tiere und Pflanzen würden ihren Lebensraum unwiederbringlich verlieren. Das wird auch in keiner Weise von den Planern bestritten. Zudem stellt sich auch in Frankfurt die Fragen nach den Grenzen des Wachstums. Für den prognostizierten Bevölkerungszuwachs ist kein überzeugendes Konzept erkennbar.
  • In den letzten 10 Jahren sind erhebliche Flächen im Norden von Frankfurt und rund um Bonames bebaut und damit versiegelt worden: Neben dem Riedberg das gesamte Gewerbegebiet um den Martinszehnten, außerdem das Wohngebiet am Hilgenfeld am Wicken- und Weißdornweg sowie an den Brandhöfen. Die Verkehrs- und soziale Infrastruktur haben mit diesem Zuwachs nicht Schritt gehalten.

Deshalb lehnt die BI L(i)ebenswertes Bonames die Neuplanung für Bonames-Ost ab.

Diese Resolution wurde von der Vollversammlung am 09.11.2015 einstimmig verabschiedet.

 

Anfrage an Umweltdezernentin Rosemarie Heilig

Liebe Rosemarie,

wie gestern Abend am Rande der GRÜNEN-Veranstaltung in Nieder-Erlenbach „Zukunft des Pfingstbergs“ besprochen, stelle ich hiermit eine offizielle Anfrage als einer der Sprecher der Bürgerinitiative L(i)ebenswertes Bonames.

Mit großem Interesse habe ich gestern Abend Deinen wortreichen Ausführungen gelauscht, warum der Pfingstberg zwischen Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach nicht bebaut werden darf. Weiterlesen